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Mit Verspätung zur Reisemesse
Zum Auftakt der Internationalen Tourismusmesse Berlin (ITB) erwiesen sich die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) und die Bahn AG am Mittwoch als unzuverlässige Reisepartner. Aufgrund eines Gleisbruchs zwischen Westerland und Niebüll verspäteten sich die Züge der NOB am frühen Mittwochmorgen um 30 bis 40 Minuten mit der Konsequenz, dass viele Anschlussverbindungen in Hamburg-Altona nicht erreicht werden konnten. Betroffen waren dadurch nicht nur viele Besucher der CEBIT in Hannover, sondern auch unser Mitarbeiter Andreas Guballa auf dem Weg zur weltweiten größten Reisemesse in Berlin sowie eine Abordnung des Instituts für Management und Tourismus an der Fachhochschule Westküste (FHW). „Am Morgen war man noch froh, den Zug nach Berlin gebucht zu haben, nachdem man in den Nachrichten über die durch den Streik verursachten Verspätungen am Hamburger Flughafen erfahren hatte“ so Guballa. Doch schnell verflog dieses Gefühl als am Bahnhof Heide auf die 30minütige Verspätung der NOB hingewiesen wurde. Grund war ein defektes Gleis zwischen Sylt und dem Festland. Durch den Einsatz von Ersatzzügen ab Niebüll könne der Fahrplan nicht eingehalten werden, hieß es auf Nachfrage im Reisezentrum. Doch damit nicht genug. Trotz planmäßig knapp halbstündiger Umsteigezeit in Altona könne nicht gewährleistet werden, dass der Zug nach Berlin warte, lautete später die Auskunft des Zugbegleiters. Und tatsächlich. Mit 25 Minuten Verspätung lief die NOB am Gleis 8 in Hamburg-Altona ein, während zeitgleich der ICE in die Bundeshauptstadt von Gleis 9 abfuhr. Auf die Frage, warum die Bahn nicht fünf Minuten hätte warten können, um den Reisenden einen Anschluss zu ermöglichen, hieß es am Servicepoint nur lakonisch: „Das wird an anderer Stelle entschieden“. „Aus Erfahrung weiss ich, dass der ICE fünf Minuten Verspätung auf der Strecke Hamburg-Berlin mit Leichtigkeit einholen kann“ ärgert sich Guballa über die einstündige Zwangspause im kalten Bahnhof. Und da die Verspätung nicht im Fernverkehr verursacht wurde, gab es noch nicht einmal einen Gutschein für einen wärmenden Kaffee. Doch die Ankunft der „Reisegruppe Dithmarschen“ in Berlin verzögerte sich nicht nur um diese eine Stunde bis zum nächsten Intercity Express; dadurch, dass ICE 1511 nicht in Spandau hält, von wo es nur drei Stationen bis zum Messebahnhof sind, musste noch der Umweg über Berlin Hauptbahnhof in Kauf genommen werden, von wo es eine Viertel Stunde mit der S-Bahn zurück zur Messe ging. Welch' Glück, dass diese Sparte der Berliner Verkehrsbetriebe nicht auch noch vom Streik betroffen war. „Sonst hätte ich den ersten Messetag komplett streichen können“ ärgert sich Andreas Guballa über das fehlende Servicebewusstsein der Bahnbetreiber.



http://www.bahn.de
http://www.nord-ostsee-bahn.de
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