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Auf den Spuren von 'Sakrileg' durch Paris

Der Thriller „Sakrileg“ von Dan Brown gilt als der erfolgreichste Roman aller Zeiten. Knapp 2,5 Millionen Ausgaben wurden allein im deutschsprachigen Raum verkauft. Weltweit fanden rund 24 Millionen Exemplare des Krimis über die Geheimnisse des „heiligen Grals“ begeisterte Leser, das Buch wurde in 42 Sprachen übersetzt. Im letzten Jahr löste die Verfilmung mit Tom Hanks einen wahren Run in die Kinos aus. Mit diesem Erfolg steigt auch das Interesse an den Städten, Kirchen und Museen, die Dreh- und Angelpunkt der spannenden Story sind. Die im Roman beschriebenen Gebäude und Kathedralen sind mittlerweile Touristenattraktionen, die individuell oder als geführte literarische Touren besichtigt werden können.
In Paris begleitet zum Beispiel ein privater, deutsch sprechender Guide die Gäste auf ihre dreistündige Suche nach der Wahrheit um den Heiligen Gral. Los geht's am legendären Hotel Ritz am Place Vendôme, welches seit je her als Synonym für Glamour und Luxus steht. Im Roman übernachtet hier in Zimmer 512 der Harvard-Professor und Spezialist für religiöse Symbologie Robert Langdon nach seinem Vortrag an der amerikanischen Universität in Paris. Mitten in der Nacht wird er jäh von der französischen Staatspolizei aus der wohlverdienten Nachtruhe gerissen und an den Tatort des mysteriösen Mordes von Jacques Saunière, Direktor des Louvre, begleitet. Im richtigen Leben sorgen über 600 Angestellte für den sprichwörtlichen Luxus des Ritz und einen außergewöhnlichen Service. Das Haus des Ägypters Mohammes Al-Fayed bietet ein Da Vinci-Paket ab 670 Euro pro Nacht. Die legendäre Coco Chanel Suite, eine von zehn einzigartigen Prestige Suiten, die den Namen berühmter Gäste und bekannter Persönlichkeiten tragen, mit großzügigen 150 Quadratmetern und eigenem Jacuzzi gibt es schon für schlappe 5350 Euro. Einen legendären Ruf besitzt die Küche des Hotels. Das preisgekrönte Restaurant „L'Espadon“ unter der Leitung des deutschen Spitzenkoches Michel Roth lässt keine Wünsche offen. Auch den Besuch bei Colin Field in der Hotelbar „Hemingway“ sollte man sich nicht entgehen lassen. Der britische Barmann hat passend zu Buch und Film einen Cocktail kreiert. Zucker, Wodka, frisch gepresster Grapefruitsaft, Champagner und als Dekoration eine Rose – fertig ist der „Opus Dei“.
Nächstes Etappenziel ist der Louvre. Das größte Museum der Welt wird jährlich von fast sechs Millionen Menschen besucht, die vor allem das bekannteste Exponat, die Mona Lisa von Leonardo Da Vinci, bewundern wollen. Das Gemälde spielt in Dan Browns Roman eine Schlüsselrolle und Thriller-Enthusiasten entdecken in der Grand Galerie des Museums aufs Neue die vielen geheimen Zeichen in den Werken Leonardo Da Vincis. Vom Louvre geht es weiter mit dem Bus zur Kirche Saint Sulpice im 6. Arrondissement. Diese Kirche ist – nach Nôtre Dame – das zweitgrößte Gotteshaus der Metropole und beherbergt die größte Orgel Frankreichs. Trotzdem war sie, bis zu dem überwältigenden Erfolg des Mystery-Thrillers, eher nicht im Augenmerk der Touristen aus aller Welt. Seit Dan Brown seinen Albino-Riesen hier den Schlussstein suchen und eine Nonne erschlagen ließ, hat sich dies schlagartig geändert. Neuerdings weist eine Hinweistafel in der Nähe des Obelisken darauf hin, was Fakt und was Fiktion ist. Die Aura des Obelisken und der „Rosenlinie“ ist hier hautnah spürbar.
Spätestens an dieser Station wird dem „Da Vinci Code“- Touristen bewusst, dass Dan Brown kein begnadeter Reiseleiter gewesen wäre. Des Dichters Phantasie und die künstlerische Freiheit versetzt schon mal eine Kirche an einen anderen Platz, ändert den Verlauf von Straßen und findet Wege wo keine sind. Doch der wahre Fan sieht über solche Ungenauigkeiten großzügig hinweg.
Paris
http://www.visitdavincicode.com
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