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Deichbrand 2013 – Sonne, Staub und Rooooooomy


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Kraftklub standen am Samstag auf der Bühne, als Franz im letzten Drittel des Auftritts auf die Bühne geholt wurde. Er wollte seiner Romy einen Heiratsantrag machen und wurde von Kraftklub und den Deichbrand Besuchern dabei unterstützt. Die Besucher hockten sich vor der Bühne auf die Knie, nur Romy blieb stehen. Franz konnte um Romys Hand anhalten, bevor Kraftklub zum großen Finale ihrer Show ansetzten.

Das Deichbrand 2013 stand nicht nur für Franz und Romy unter einem guten Stern, denn auch das Wetter meinte es in diesem Jahr gut mit den Veranstaltern und Festivalbesuchern. Gab es im Vorjahr noch Unwetterwarnungen und einen Bühnenschaden, genossen die weit angereisten Besucher in diesem Jahr ganz viel Sonnenschein. Und genau dieser Sonnenschein trocknete den Boden so aus, dass über dem Festivalgelände, den Camping- und Parkplätzen eine Staubschicht lag.

Apropos Campingplätze: da die Kapazität des Deichbrand Festivals 2013 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 10000 Besucher erhöht wurde, war es auf einigen Campingplätzen so eng, dass auf Lückenbebauung gesetzt und selbst die Wege bezeltet wurden.

Auf dem Festivalgelände war hingegen ausreichend Platz für die knapp 38000 Menschen, die bereits Donnerstagabend mit dem Feiern begannen und am Sonntagabend mit dem Auftritt der Toten Hosen ein gelungenes und umjubeltes Festival beendeten.

Die Band um Frontmann Campino war neben den Sportfreunden Stiller und In Flames einer der drei Headliner, die jeweils auf ihre Art die Firestage zum Glühen brachten. Doch auch die anderen Bands standen bei den Fans sehr hoch im Kurs und konnten begeistern.

Neben den oben genannten Chemnitzer Jungs Krafklub waren es vor allem der Rapper Casper, die Düsseldorfer Ska-Punker Broilers, das Gesamtkunstwerk Jennifer Rostock, die Band Frittenbude, die eine gehörige Portion Bass dabei hatten sowie eine leicht bekleidete Frida Gold, die die Fans begeistern konnten.

Ebenfalls begeistern konnten die Bands ihre Fans mit Gastauftritten. So stand Peter von den Sportfreunden Stiller beim Auftritt der Emil Bulls auf der Waterstage und “shoutete“ eine Runde und Arnim Teutoburg-Weiß von den Beatsteaks sang mit Campino und den Toten Hosen den Clash Klassiker “Should i stay or should i go“.

Leider stellte sich die Frage “bleiben oder gehen“ nach dem letzten Festivalauftritt nicht. Aber bei einem ähnlich guten Line-Up werden auch 2014 sicherlich wieder 38000 Festivalfreunde in den kleinen Ort Wanhöden bei Nordholz strömen, ausgelassen feiern, den Staub fort tanzen und vom kühlen Küstenwind verwehen lassen. (Arndt Hauerken)

Mehr Bilder vom Deichbrand Festival 2013 findet man auf der Facebook Seite des Kulturonkels: http://on.fb.me/11bCQZ8

http://on.fb.me/11bCQZ8
http://www.deichbrand.de
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