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Jazz Baltica Förderpreis an Firomanum


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Das norddeutsche Jazz-Quartett Firomanum erhält den JazzBaltica Förderpreis, der in diesem Sommer zum ersten Mal verliehen wird. Der Preis in Höhe von 3.000 Euro wird von der Investitionsbank Schleswig-Holstein gestiftet und richtet sich insbesondere an jüngere, noch nicht hinreichend bekannte deutsche Jazzmusiker mit einem besonderen Blick auf die norddeutsche Jazzszene.
Firomanum ist eine Band mit Wurzeln in Kiel, Hamburg und Bad Segeberg. Arne Jansen spielt Gitarre, Niels Klein diverse Saxophone, Eva Kruse Kontrabass und Nils Tegen Schlagzeug. Das Quartett folgt einem demokratischen Prinzip: Keiner ist Bandleader. Es kommt der Band auf das Wechselspiel der Musik an. Wie sich das anhört, erklärt Bassistin Eva Kruse im Gespräch mit dem KULTURONKEL.

Das wichtigste Merkmal unserer Musik ist, dass wir alle vier Musiker für die Band komponieren. Das allein macht schon eine große Vielfalt aus, wenn jeder mit seinem Hintergrund und seinen Vorlieben etwas speziell für die Gruppe schreibt. Dadurch kommt auch eine persönliche Färbung zustande. Beispielsweise bei Arne, der eher von der klassischen Rockgitarre kommt; Nils Tegen hat viel Keith Jarrett gehört, von ihm kommen eher jazzige Sachen. Und ich bin eher mit klassischer Musik sozialisiert. Daher ist für mich Bach ein sehr großer Einfluss, aber aus der Jugend auch die Funk- und Rockecke oder Hiphop. Für uns ist es spannend, mit diesen Rhythmen und Einflüssen aus der Popmusik etwas zu gestalten, was sich im Jazz-Kontext durch Improvisation umsetzen lässt.

Auf der Jazz Baltica bekommt ihr den Jazz-Förderpreis. Was bedeutet die Auszeichnung für euch?

Wir freuen uns wahnsinng darüber, da wir mit Firomanum bereits acht Jahre zusammen spielen und bisher alles selber gemacht haben: Organisation von Konzerten, Produktion von Cds und so weiter. Dementsprechend ist das jetzt ein toller Kick für uns, etwas Presse und Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ihr seid nicht das erste Mal auf der Jazz Baltica. Was bedeutet der Ort für dich?

Für mich ist es so etwas wie eine Jazz-Heimat. Ich habe vor genau zehn Jahren dort das erste Mal gespielt auf der Außenbühnen im Nebenprogramm. Später habe ich mit dem Landes-Jugend-Jazz-Orchester den Session-Opener gemacht, mit [em] habe ich dort gespielt und letztes Jahr mit Bunky Green. Das ist einfach traumhaft. Auch mit Firomanum haben wir 2002 bereits auf der großen Bühne gespielt. Das war eher ungewöhnlich für eine damals unbekannte Band zwischen Wayne Shorter und der NDR BigBand auftreten zu dürfen. Dass sich genau dort nun der Kreis schließt, ist toll für uns

Info:
Das Konzert mit Firomanum am Freitag, 4. Juli ist bereits ausverkauft. Eva Kruse ist jedoch als Mitglied im New JazzBaltica Ensemble am Freitag, 4. Juli um 16 Uhr in der Konzertscheune in Salzau zu hören sowie am Donnerstag im Theodor Schäfer Berufsbildungswerk in Husum. Für beide Konzerte sind im Vorverkauf noch Restkarten erhältlich. www.jazzbaltica.de
Location:
Jazz Baltica
Salzau

Termin: Freitag, 04.07.2008

http://www.jazzbaltica.de
http://www.firomanum.de
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