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Der Sound von Moskau



Die Musik der russischen Brass Band „Pakava It’“ entstand buchstäblich in den Straßen von Moskau. Die unzähligen Boulevards und Parks der riesigen Metropole waren die erste Bühne des Orchesters. Der wahnsinnige Rhythmus und die schrägen Dissonanzen der russischen Hauptstadt prägen die Mischung aus russischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Tanzmusik mit Jazz, Ska, Karibikklängen und Balkanrhythmen. Andreas Guballa sprach mit dem Tubisten der Band, Alexander Nochin.

Wann und warum wurde die Band gegründet?

Die Band wurde im Milleniumsjahr 2000 von drei Musikern im Süden von Russland gegründet, wo wir unseren Urlaub verbrachten. Zurück in Moskau kamen immer mehr Mitspieler dazu. Heute sind wir eine Stammbesetzung von neun Musikern. Je nach Anlass können wir die Band auf bis zu zwanzig Personen aufstocken. Die Gründung der Band hatte aber keinen tieferen Sinn; wir wollten einfach nur Musik für jedermann machen, ohne Geld damit zu verdienen. Daher hatten wir auf den Straßen von Moskau unsere ersten Auftritte. Erst sehr viel später sind wir in Clubs und auf Festivals aufgetreten.

Wie würden Sie Ihre Musik beschreiben?

Es ist ein Stilmix verschiedener Einflüsse, von russischer Volksmusik über Jazz und Ska bis hin zu Balkanbeats. Einfach: Pakava It'! Man könnte auch sagen: der Sound von Moskau.

Bedeutet Pakava It' etwas?

Nein, der Name hat keine Bedeutung und ist einfach ein Kunstwort, der den Klang unserer Musik ausdrücken soll.

Welchen musikalischen Hintergrund haben die Bandmitglieder?

Wir haben unterschiedliche musikalische Wurzeln. Manche Musiker kommen vom Jazz, manche haben eine klassische Ausbildung, andere machen Unterhaltungsmusik. Ein Mitspieler hat jahrelang in einer russischen Militärkapelle gespielt. Diese stilistische Vielfalt macht unseren typischen Sound aus.

Was erwartet das Publikum bei Ihren Auftritten in Lübeck und Kiel?

Das Spannende an jedem Konzert ist, dass man im Vorfeld nicht sagen kann, was das Publikum zu hören bekommt. Wir lassen uns von der Stimmung inspirieren. Da wir bei einem Klassikfestival auftreten, kann es sein, dass wir eher ruhige Musik spielen. Auf jeden Fall erwartet die Zuschauer eine zweistündige mitreißende Show, in der wir ein Stück Moskau nach Norddeutschland bringen.


Die Fanfaren von Moskau
Freitag, 1. August, 21 Uhr: Schuppen 6, Lübeck

Datscha-Party
Samstag, 2. August, 21 Uhr: halle400, Kiel

Restkarten unter 0431-570 470 und an der Abendkasse.
Die Fanfaren von Moskau
Location:
Schuppen 6 in Lübeck
halle 400 in Kiel

Termin: Freitag, 01.08.2008

http://www.shmf.de
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