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Familienfest der Musikstile



Die Musik der Fünferbande “LéOparleur" aus Straßburg hat viele Väter und Mütter, die in ihrer Musik wie zu einem großen Familienfest zusammen strömen, um eine ausgelassene Party zu feiern: Andalusischer Flamenco, wilde Musette-Rhythmen, Klezmer und Polka, Lateinamerikanisches und Maghrebinisches - die Musikstile sind völlig ineinander verstrickt, untrennbar verworren. Am Sonnabend, den 30. August, beenden die Band aus Straßburg das Konzert-Line-Up von FREQUENZEN08 auf dem Meldorfer Rathausmarkt, bevor im Innenhof des Landesmuseums dann bei der After-Show-Party weitergefeiert wird. Simon, der Akkordeonspieler der Band, erläutert, wie sich die Truppe gefunden hat und was das Publikum erwartet.

Wie setzt sich die aktuelle Formation der Band zusammen?

Die Band hat sich nach und nach um meinen Bruder Josef und mich gefunden, durch persönliche Kontakte und zu uns passende Instrumente. Als dann ein Bandname notwendig wurde, haben wir uns für LéOparleur entschieden, ein Wortspiel mit dem Klang des französischen Wortes für Lautsprecher (les haut-parleurs).

Welche musikalischen Einflüsse gibt es?

In der Band gibt es viele Einflüsse und jeder hat seine persönlichen Vorbilder; ich kann da nicht für die ganze Gruppe sprechen. Wir versuchen, einen sensiblen und poetischen Weg zu finden, der unsere Identität bewahrt und unsere Musik farbenfroh macht. Unsere Musik ist wirklich eine Vermischung verschiedener Richtungen, die wir individuell oder als Gruppe kennengelernt haben. So sind mein Bruder und ich in Straßburg aufgewachsen, einer Stadt der Durchreise und der kulturellen Mischung. Unsere Sängerin und Saxophonistin Maya hat ihre Kindheit zwischen Spanien und dem Baskenland verbracht. Auf unseren Reisen haben wir zusätzlich die Stimmung Andalusiens und des Magrehb kennengelernt. Natürlich darf man den Einfluss des französischen Chansons nicht vergessen, das uns seit langem begleitet.

Was erwartet das Publikum am Sonnabend in Meldorf?

Unser Programm enthält Stücke unseres neuen Albums, an dem wir gerade arbeiten. Gerade das deutsche Publikum ist sehr aufgeschlossen für unseren Stilmix und kommt aus allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen. In Frankreich haben wir dagegen häufig eine sehr einheitliche Zuhörerschaft. Seit vier Jahren spielen wir sehr oft vor einem nicht französischsprachigen Publikum und haben es zu unserer großen Überraschung geschafft, trotz Sprachbarrieren in einen Dialog ohne Worte zu kommen. Ich glaube, man hat auch Spaß an unsere Musik, ohne die Texte zu verstehen. Sie ist so voller Energie und Rhythmus, dass man den Inhalt nicht verstehen muss.

Übersetzung: Regina Jaschke-Schröder
FREQUENZEN08
Location:
Rathausplatz
25704
Telefon: Meldorf

Termin: Samstag, 30.08.2008

http://www.frequenzen-festival.de
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