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Furiose Solisten in furiosen Konzerten


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Seit Beginn der Spielzeit 2007/2008 ist Mihkel Kütson aus Estland Generalmusikdirektor des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters. In seine dritte Amtszeit fallen zahlreiche Komponisten-Jubiläen, weshalb der findige Dirigent unter dem Motto „Jubilate!“ kurzerhand exemplarische Werke der Gefeierten in die kommende Konzertprogrammreihe aufgenommen hat. Daneben stehen populäre Werke mit zeitgenössischen Kompositionen.

Herr Kütson, was gibt es in der nächsten Saison zu feiern?

Jede Menge! Etliche Komponisten feiern in der kommenden Spielzeit große Jubiläen. Daran konnten und wollten wir nicht vorbeischauen. Deshalb sind die wichtigsten Kompositionen in unseren Konzerten vertreten, wie Schumann mit der „Rheinischen Sinfonie Es-Dur“, Mahler mit der „1. Sinfonie D-Dur“ und Mendelssohn-Bartholdy mit dem „Paulus“-Oratorium.

Nach welchen Kritierien kombinieren Sie das Programm?

Ich versuche natürlich für jedes Konzert ein rundes Programm zusammenzustellen. Nicht nur, damit es in die Spielzeit passt, sondern damit jedes einzelne auch interessant für den Zuhörer ist. Beispielsweise beim 4. Sinfoniekonzert, in dem wir mit einem Augenzwinkern mit Dukas' „Zauberlehrling“ beginnen, um über die „Harry Potter Suite“ bei Berlioz' „Symphonie fantastique“ anzukommen. Oder wir verbinden Musik aus der Zeitenwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert von Schreker, Korngold mit Brahms.

Gerade in der kommenden Spielzeit scheint das Programm besonders von dem Spannungswelt zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu leben. Sie werden sogar eine Uraufführung feiern...

Ich habe auch in den zurückliegenden Spielzeiten immer wieder moderne Akzente gesetzt. Besonders freue ich mich aber auf das Auftragskonzert von Jean Louis Agobert für das Raschèr Saxophonquartett. Die vier Musiker waren bereits Gast bei uns und feiern beim Auftaktkonzert im Oktober ihr 40jähriges Jubiläum mit den Philharmonikern

Daneben haben Sie wieder eine Reihe hervorragender Solisten gewinnen können.

Der Pianist Sebastian Knauer kommt im März, die phantastische Geigerin Caroline Widmann im Februar 2010. Und mit Alban Gerhardt ist es uns gelungen, einen furiosen Cellisten für Schumanns „Konzert für Violoncello“ zu gewinnen, was mich motiviert hat, davor Liebermanns „Furioso für Orchester“ als 'Vorprogramm' zu setzen, um die Stimmung ordentlich aufzuheißen.

Mit Peter Sadlo stellt sich dann im sonst eher traditionellen Weihnachtskonzert ein Virtuose auf der Marimba vor, einem nicht gerade alltäglichen Konzertinstrument. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Ich möchte gern zeigen, dass es neben Violine und Klavier noch andere virtuose Instrumente gibt und auch ein interessantes Repertoire dafür vorhanden ist. Denn eigentlich haben alle Instrumente des Orchesters eine virtuose Seite; deswegen werde ich jedes Jahr in unsere Konzerte entsprechende Solisten einladen.

http://www.sh-landestheater.de
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