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Nobelpreis und Nordfriesland


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Im Rahmen der Husumer Filmtage ist am 02.10.2007 ein neuer lattdeutsch-friesischer Dokumentarfilm über den Nobelpreisträger Theodor Mommsen im Husumer Kino zu sehen. Der halbstündige Film des Medienbüro Riecken ist im Auftrag des Heimatbundes Landschaft Eiderstedt entstanden. Durch die hochdeutschen Untertitel ist der Streifen auch für alle verständlich, die kein Plattdeutsch und Friesisch sprechen. Um 20.00 Uhr beginnt die Filmpremiere, die neben Musik und Sektempfang auch Gelegenheit zu Fragen und Gesprächen bieten wird. Statt Eintrittsgeld wird um eine Spende gebeten. Die DVD des Films kann beim Heimatbund Landschaft Eiderstedt bestelllt werden.

Der erste Nobelpreis, der an einen Deutschen vergeben wurde, ging 1902 an den Historiker Theodor Mommsen (1817-1903). Mommsen wurde nicht nur im Eiderstedter Garding geboren, sondern die Familie väterlicherseits stammt auch aus dem nördlichen Nordfriesland. Mommsens friesische Wurzeln sind ein bislang weitgehend unbekannter Zugang, um sein Leben und Wirken zu verstehen. Wer war dieser Mann, der sich als aufrechter Demokrat mit Leuten wie Bismarck anlegte und keinerlei Unterwürfigkeit gegenüber Adligen und deren Vorrechten zeigte?

Der Titel des Films heißt: "Theodor Mommsen: friesische Wurzeln", Dokumentarfilm, 30 Minuten, plattdeutsch und friesisch mit hochdeutschen Untertiteln.

Kamera: Claas Riecken, Jorge Lindenau
Fachliche Beratung: Sönnich Volquardsen
Regie: Claas Riecken
Titel: Theodor Mommsen: friesische Wurzeln


http://www.husumer-filmtage.de
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